Auszug aus dem Vorwort von Jutta von Grone "Gedanken einer
Pferdefrau"
zu
Claus Penquitts Buch "Die neue Freizeitreiter-Akademie":
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Und ich bin überzeugt, dass die von Claus Penquitt im Laufe von
Jahrzehnten erarbeitete Reitlehre, deren Geist und Inhalt dem Motto:
"Mit Pferden denken - Pferde lenken" im vollen Umfang
entspricht, ihnen (den Reitern) beim Erlernen eines anspruchsvollen
Freizeitreitens von großem Nutzen sein kann. |
Seit langer Zeit war ich von der heute
vielfach üblichen Reiterei und Pferdeausbildung enttäuscht,
als ich fasziniert eine ganz andere Auffassung und Praxis erlebte.
Ich sah Claus Penquitt reiten mit leichter, lockerer Eleganz, mit Pep
und Präzision, bei feinst abgestimmten - für den Zuschauer
kaum sichtbaren - "Hilfen" und in einer
freundlichen, ruhigen Atmosphäre. Gleichzeitig war beeindruckend
die psychisch völlig zufriedene, gelassene Ausstrahlung der
Pferde bei allen Vorführungen.
Man muss sich aber darüber im
Klaren sein, dass diesen erfreulichen Ergebnissen viele Jahre
geduldiger, individuell pferdegerechter, vertrauensbildender,
konsequenter und sehr fleißiger Ausbildung vorausgegangen
waren, dem heutigen Trend meistens völlig konträr. Auch
Schüler, die bei Claus Penquitt lernen wollen, müssen
dieser Gesinnung und der pädagogisch effektiven Ausbildungsart
zustimmen, sonst wäre jeder Versuch sinnlos. Besagte Schulung
für Reiter und Pferde kommt offensichtlich gerade beim
Freizeitreiter besonders gut an. |
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Als allerersten Einstieg dienen hierzu
die 5-Tage-Kurse, bei denen es überaus erstaunt, wie relativ
schnell die äußerst verschiedenartigen Pferde unter Claus Penquitt im positiven Sinne reagieren. Die Pferde entspannen sich,
werden schöner, stolzer und bekommen offensichtlich Spaß
am Mitmachen.
Mit dem Erkennen der körperlichen
und seelischen Probleme eines jeden Pferdes und Reiters stimmt Claus Penquitt die individuellen "Lernschritte" ab. Nicht
zuviel und nicht zuwenig. Seine permanente Aufmerksamkeit ist auf
jede Reaktion des jeweiligen Pferdes gerichtet, so als gingen direkte
Gedanken "gebündelt" zum Pferd von einem völlig
entspannten, dem Tier freundlich gesonnenen Reiter. ...
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Claus Penquitt berichtete, durch welche Umstände er seinen so gar nicht alltäglichen Reitstil entwickelt hat: Er erlernte
ursprünglich das Reiten nach der deutschen Reitlehre während
einer Berufsausbildung. Bei täglich 12 Stunden im Sattel kam er
ins Grübeln, denn es brachte nicht die erstrebte Zufriedenheit
zwischen Pferd und Reiter.
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Als später das Reiten schon
längst nicht mehr zu seinem Beruf gehörte, suchte er als
erfolgreicher Wander- und Distanzreiter neue Wege, wobei er Mitte der
70er Jahre auf das damals aufkommende Westernreiten stieß.
Eigentlich war es mehr der Westernsattel, denn endlich wurden auch 70 km-Ritte mit viel Gepäck für Pferd und Reiter vergnüglich.
Doch allein ein Westernsattel ist noch
kein Westernreiten. Dies lehrte ihn der Altmeister des Westernreitens
in Europa, Jean Claude Dysli. Was leider manch andere, die sich
Westernausbilder nannten, daraus machten, stieß oftmals ab.
Claus Penquitt kam wieder ins Grübeln, denn jede Art des Reitens
sollte doch pferdegerecht und ästhetisch sein.
Durch längere Zeit an Bett und Rollstuhl gebunden, fand er Zeit, sich
intensiv mit der Literatur fast aller namhaften alten und neueren
Reitmeister auseinanderzusetzen. Es war schließlich François
Robichon de la Guérinière (1688-1751), bei dem er seine
Idealvorstellung der pferdegerechten Ausbildung zur vollendeten
Harmonie zwischen Pferd und Reiter bahnbrechend verwirklicht fand.
Nun wurde es für Claus Penquitt
spannend: Sollte diese Lehre aus der französisch-iberischen
Tradition nicht auch heute noch volle Gültigkeit haben? Etwas
gewandelt findet sie sich z. B. in der Spanischen Hofreitschule in
Wien, in Jerez sowie vereinzelt in Privathänden.
Claus Penquitt nennt seine Reitweise
und Lehre "Freizeitreiten nach altklassischen,
altkalifornischen und iberischen Vorbildern". Man kann es
schwerlich anders ausdrücken.
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Viele Reiterinnen und Reiter sind, ob mit oder ohne Kurserfahrungen
in der Freizeitreit-Akademie®, zu Hause auf sich allein
gestellt. Mit den Sach- bzw. Fachbüchern von Claus Penquitt
erfahren sie wieder eine unschätzbare Hilfe im Sinne des bis
dahin Erlernten: Jederzeit griffbereit zum Erinnern ,Anschauen,
Nachdenken, Korrigieren und entsprechenden Ausführen, zum Wohle
der Pferde und zur Freude der Reitenden ....."
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